Nachwuchs-Förderung
 

Joachim Walter Schultze-Preis der AGEF

1. Der Joachim Walter Schultze-Preis kann alle 2 Jahre an einen Wissenschaftler/eine Wissenschaftlerin verliehen werden, der/die einen bedeutenden Beitrag zu einem Thema der Elektrochemie gemacht hat. Der/die Preisträger/in soll am Beginn der wissenschaftlichen Karriere stehen, aber bereits eine erkennbare Eigenständigkeit erreicht haben. Dies kann typischerweise durch korrespondierende Autorenschaften ohne Seniorautoren und selbstständig als alleiniger PI (principal investigator) eingeworbene Projektdrittmittel belegt werden.

2. Der Preis besteht aus einer Urkunde und einer Summe in Höhe von 2000 Euro, die einen Zuschuss zur Teilnahme des Gewinners/der Gewinnerin an einer Elektrochemietagung in Deutschland enthält, auf der der Preis präsentiert wird. Ein Preisvortrag geht der Preisverleihung voraus. Die AGEF zahlt darüber hinaus die Registrierungsgebühr für die Tagung.

3. Die Nominierung kann durch Einzelpersonen oder Institutionen erfolgen. Selbstbewerbungen sind möglich.

4. Es wird erwartet, dass der Gewinner/die Gewinnerin die Tagung besucht, auf der der Preis verliehen wird, und einen Vortrag hält.

5. Die Nominierung/der Antrag soll aus nicht mehr als 1000 Worten bestehen, die die relevanten Beiträge des Kandidaten/der Kandidatin zur elektrochemischen Forschung beschreibt. Sie wird komplettiert durch den Lebenslauf des Kandidaten/der Kandidatin und Kopien von maximal 5 relevanten Publikationen, die als signifikant für die Leistung des Kandidaten/der Kandidatin gesehen werden.

6. Der/die Preisträger/in wird durch ein Komitee ausgewählt, das aus dem AGEF-Vorsitzenden und mindestens 4 weiteren Mitgliedern besteht, die vom AGEF-Vorstand benannt werden. Die Mitglieder des Komitees sollen ausgewiesene Wissenschaftler/innen sein, die in einem Teilgebiet der Elektrochemie aktiv sind. Eine erneute Benennung ist möglich.

Die nächste Ausschreibung des Joachim Walter Schultze ist für 2018 vorgesehen